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Gartenbewässerung mit Regenwasser effizient planen

Inhaltsverzeichnis

Zuletzt aktualisiert: September 29, 2026

Warum Regenwasser für die Gartenbewässerung nutzen

Gartenbewässerung mit Regenwasser effizient planen heißt vor allem, die richtige Ressource zur richtigen Zeit am richtigen Ort einzusetzen. Regenwasser ist weich, kalkarm und für Pflanzen oft bekömmlicher als aufbereitetes Leitungswasser. Wer es sammelt und gezielt verteilt, gießt nicht nur bedarfsgerechter, sondern entlastet dauerhaft die Trinkwasserversorgung. Wir planen solche Anlagen für große Grundstücke und Hanglagen, wo herkömmliches Gießen mit dem Schlauch längst an seine Grenzen stößt.

Vorteile gegenüber Trinkwasser

Trinkwasser muss aufbereitet, durch das Leitungsnetz gepumpt und in Trinkwasserqualität bereitgestellt werden. Für den Rasen ist dieser Aufwand technisch nicht nötig. Regenwasser fällt ohnehin auf das Grundstück, ist nahezu kalkfrei und fördert ein gleichmäßiges Wachstum, weil es keine Rückstände auf den Blättern hinterlässt.

Dazu kommt der Kostenaspekt. Wer größere Flächen regelmäßig bewässert, merkt den Unterschied bei der Wasserrechnung deutlich. Viele Haushalte unterschätzen, wie viel Wasser ein einziger heißer Sommer über den Garten verschwindet.

  • Kein Kalk, keine Aufbereitung, keine Transportkosten
  • Pflanzverträgliche Temperatur, wenn der Speicher richtig steht
  • Unabhängigkeit von Gießverboten in Trockenphasen
  • Nutzung einer Ressource, die sonst in die Kanalisation läuft

Wasserersparnis und Nachhaltigkeit im Garten

Nachhaltigkeit im Garten ist kein Selbstzweck. Wer Regenwasser in einer Zisterne sammelt und über Tropfbewässerung oder Versenkregner verteilt, deckt einen großen Teil des Sommerbedarfs ohne einen Tropfen Leitungswasser. Die Informationen des Umweltbundesamts zur Wassernutzung zeigen, wie stark die Nachfrage in trockenen Perioden steigt und warum dezentrale Speicherung sinnvoll ist.

Regenwassernutzung Garten Kosten: Anschaffung und Amortisation

Regenwassernutzung im Garten kostet nicht pauschal einen festen Betrag, sondern setzt sich aus mehreren Posten zusammen. Die tatsächlichen Anschaffungskosten hängen von Speichergröße, Pumpenleistung, Leitungslänge und dem gewünschten Automatisierungsgrad ab. Wer die Amortisation ehrlich berechnen will, muss diese Faktoren einzeln betrachten, statt mit einer groben Summe zu rechnen.

Wovon die Kosten abhängen

Vier Faktoren bestimmen den Aufwand fast vollständig:

  1. Speichervolumen - je größer die Zisterne, desto höher Material- und Erdbewegungsaufwand.
  2. Pumpentechnik - eine einfache Kreiselpumpe kostet weniger als eine druckgesteuerte Hauswasseranlage.
  3. Verteilsystem - Tropfbewässerung ist günstiger als ein vollflächiges Versenkregner-Netz.
  4. Steuerung - ein Bewässerungscomputer mit Regensensor liegt preislich über einem simplen Zeitschaltgerät.

Hinzu kommen Erdarbeiten, Filtertechnik und die Verteilerbox. Weil diese Posten stark variieren, geben wir bei Rasenrobomatik keine Pauschalpreise an. Eine belastbare Zahl entsteht erst nach einem Garten-Check vor Ort.

Achtung Wer die Kosten allein nach dem Zisternenpreis beurteilt, plant zu knapp. Erdarbeiten, Filter und frostsichere Verlegung machen oft einen erheblichen Teil des Budgets aus und werden in vielen Ratgebern unterschlagen.

Langzeit-Betriebskosten und Amortisation: eine ehrliche Rechnung

Die eigentliche Rechnung entsteht im Betrieb. Strom für die Pumpe, gelegentlicher Filtertausch, Verschleiß an Ventilen und die jährliche Winterfestmachung summieren sich über Jahre. Dem gegenüber stehen die eingesparten Frischwasserkosten und der geringere Pflegeaufwand.

Die Amortisation hängt damit von drei Größen ab: bewässerte Fläche, regionale Niederschlagsmenge und der Preis pro Kubikmeter Leitungswasser. Bei großen Rasenflächen und intensiver Nutzung verschiebt sich die Rechnung schneller ins Positive als bei kleinen Beeten.

Ein durchgerechnetes Beispiel zeigt, wie sich die Größenordnung ergibt:

  • Bewässerte Rasenfläche: 300 m²
  • Zusätzlicher Wasserbedarf in einer Trockenperiode: rund 20 Liter pro m² und Woche
  • Über zwölf Trockenwochen: rund 72.000 Liter, also etwa 72 m³
  • Preis pro Kubikmeter Leitungswasser: je nach Gemeinde und Tarif meist zwischen rund 2 und 4 Euro
  • Eingesparte Frischwasserkosten pro Jahr: rund 150 bis 290 Euro

Diesen Einsparungen stehen laufende Betriebskosten gegenüber, etwa Strom für die Pumpe, Filterwechsel und die jährliche Winterfestmachung. Die Amortisation der Anschaffung liegt bei dieser Größenordnung typischerweise im Bereich mehrerer Jahre, nicht in einer einzigen Saison. Bei kleineren Beeten und geringerem Wasserbedarf verschiebt sich der Break-even deutlich nach hinten.

Kostenblock Einmalig oder laufend Beeinflussbar durch
Zisterne und Erdarbeiten Einmalig Speichergröße, Eigenleistung
Pumpe und Druckminderer Einmalig Anschlusswert, Förderhöhe
Bewässerungscomputer Einmalig Funktionsumfang, WLAN-Option
Strom für die Pumpe Laufend Laufzeit, Zonensteuerung
Filter und Dichtungen Laufend Wasserqualität, Wartungsintervall
Winterfest machen Jährlich Verlegetiefe, Entwässerung
Wichtige Erkenntnis Die Amortisation entscheidet sich nicht an der Anschaffung, sondern am Betrieb. Wer Wasserbedarf, Niederschlagsmenge und lokalen Wasserpreis kennt, kann die Rechnung selbst überschlagen und erkennt schnell, ob sich die Investition für die eigene Fläche trägt.

Automatische Bewässerung Zisterne Planung: Speicher richtig dimensionieren

Automatische Bewässerung mit Zisterne funktioniert nur, wenn der Speicher zur Fläche und zum Niederschlag passt. Ein zu kleiner Tank läuft im Sommer leer, ein zu großer verteuert die Anlage ohne echten Zusatznutzen. Die Planung beginnt deshalb immer bei der Frage: Wie viel Wasser braucht der Garten, und wie viel Regen kommt tatsächlich an?

Person in Arbeitskleidung prüft eine unterirdische Regenwasserzisterne im Garten, daneben liegen Rohre und ein Filter für die Bewässerungsanlage, Tageslicht
Person in Arbeitskleidung prüft eine unterirdische Regenwasserzisterne im Garten, daneben liegen Rohre und ein Filter für die Bewässerungsanlage, Tageslicht

Speichergröße berechnen: Bedarf gegen sammelbare Regenmenge

Die Dimensionierung ist keine Schätzfrage, sondern eine einfache Gegenüberstellung zweier Größen. Auf der Bedarfsseite steht die bewässerte Fläche multipliziert mit dem Wasserbedarf pro Quadratmeter und Woche. Auf der Angebotsseite steht die sammelbare Regenmenge, die sich aus Dachfläche, Abflussbeiwert und Jahresniederschlag ergibt.

Als praxisnahe Orientierung für den Bedarf gilt:

  • Rasen in heißen Perioden: rund 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter und Woche
  • Stauden- und Gemüsebeete: rund 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter und Woche
  • Junge Anpflanzungen im ersten Standjahr: eher am oberen Rand

Für die sammelbare Regenmenge gilt die Faustformel: Dachfläche in m² × Jahresniederschlag in mm × Abflussbeiwert (bei Ziegeln und Beton etwa 0,8) = Liter pro Jahr. Bei 120 m² Dachfläche und rund 700 mm Jahresniederschlag ergibt das etwa 67.000 Liter, also rund 67 m³ pro Jahr.

Ein durchgerechnetes Beispiel macht die Größenordnung greifbar:

  • Dachfläche: 120 m²
  • Bewässerte Rasenfläche: 300 m²
  • Bedarf in einer Trockenwoche: 25 Liter pro m², also 7.500 Liter
  • Sammelbare Menge bei 700 mm Jahresniederschlag: rund 67.000 Liter

Ein Speicher von 5.000 bis 8.000 Litern deckt damit in niederschlagsreichen Monaten mehrere Trockenwochen ab, reicht aber in einem trockenen Hochsommer nicht für eine Vollversorgung. Übersteigt der Bedarf die sammelbare Menge, ist eine Teilversorgung realistisch, keine Vollversorgung. Das ist keine Schwäche der Anlage, sondern eine ehrliche Planungsgrundlage.

Filtertechnik und Frostschutz

Vor der Pumpe gehört immer ein Filter, der Blätter und Grobschmutz zurückhält. Fehlt er, verstopfen Tropfschläuche und Ventile innerhalb weniger Wochen. Für die frostsichere Verlegung gilt: Alle Leitungen müssen entweder tief genug liegen oder vor dem Winter entleert werden können.

Profi-Tipp Ein Druckminderer direkt hinter der Pumpe schützt Tropfschläuche und Magnetventile vor Überdruck. Viele Ausfälle, die später als Materialfehler gelten, gehen auf fehlenden oder falsch eingestellten Druck zurück.

Gartenbewässerung Pumpe Auswahl: Die richtige Technik für Regenwasser

Die Pumpenauswahl entscheidet darüber, ob die Anlage gleichmäßig läuft oder ständig nachjustiert werden muss. Regenwasser wird aus dem Speicher angesaugt und muss je nach System mit unterschiedlichem Druck weitergeleitet werden. Wer die Förderhöhe und den Anschlusswert kennt, findet die passende Technik. Eine präzise Abstimmung der Komponenten verhindert Leistungsverluste und erhöht die Lebensdauer, weshalb moderne Pumpen für die Wasserversorgung in ihrer technischen Auslegung stets an die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Gartenanlage angepasst werden sollten.

Wasserdruck und Anschlusswert

Versenkregner brauchen deutlich mehr Druck als Tropfbewässerung. Der Anschlusswert der Pumpe muss deshalb zum schwächsten Glied der Kette passen, nicht zum stärksten. Zu hoch gewählter Druck führt zu feiner Zerstäubung und Verdunstungsverlusten, zu niedriger Druck zu ungleichmäßiger Verteilung.

Prüfen Sie vor dem Kauf:

  • Förderhöhe vom Speicher bis zum höchsten Regner
  • benötigter Betriebsdruck des gewählten Systems
  • gleichzeitiger Betrieb mehrerer Zonen

Verschiedene Bewässerungssysteme im Vergleich: Tropfbewässerung, Versenkregner und Perlschlauch

Die Systemwahl bestimmt Wasserersparnis, Installationsaufwand und Wartungsintervall. Tropfbewässerung, Versenkregner und Perlschlauch unterscheiden sich deutlich in Zielgruppe und Einsatzgebiet. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht, wohl aber eine klare Zuordnung nach Fläche und Bepflanzung.

System Geeignet für Wasserersparnis Installationsaufwand Wartung
Tropfbewässerung Beete, Hecken, Reihen hoch mittel Filter regelmäßig prüfen
Versenkregner große Rasenflächen mittel hoch Düsen und Ventile kontrollieren
Perlschlauch kleine Beete, Übergangslösung mittel niedrig Verstopfung möglich

Tropfbewässerung ist die effizienteste Wahl für Beetbewässerung. Sie gibt Wasser punktgenau an die Wurzel und verliert kaum etwas über Verdunstung. Der Nachteil: Tropfer verstopfen, wenn der Filter nicht gepflegt wird.

Versenkregner eignen sich für zusammenhängende Rasenflächen. Sie versenken sich nach dem Gießen und stören weder Mähroboter noch Fußweg. Der Preis dafür ist ein höherer Planungs- und Installationsaufwand.

Perlschlauch ist die günstigste Einstiegsvariante. Er funktioniert in kleinen Beeten brauchbar, stößt bei großen Flächen aber schnell an Grenzen.

Bewässerungssteuerung mit Regensensor: Bedarfsgerecht und automatisch

Bewässerungssteuerung mit Regensensor verhindert das Gießen, wenn es gerade geregnet hat. Das klingt banal, spart aber in der Praxis erheblich Wasser, weil die häufigste Verschwendung aus starren Zeitplänen entsteht. Ein Steuergerät, das den tatsächlichen Bedarf berücksichtigt, arbeitet deutlich sparsamer als ein reiner Zeitschalter.

Bewässerungscomputer, Bodenfeuchtesensor und WLAN-Steuerung

Drei Bausteine greifen ineinander:

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  • Bewässerungscomputer steuert Startzeit, Dauer und Zonen.
  • Bodenfeuchtesensor misst, ob überhaupt gegossen werden muss.
  • WLAN-Steuerung erlaubt Anpassungen per App, ohne zum Verteiler zu laufen.

Die Kombination aus Regensensor und Bodenfeuchtesensor ist der wirksamste Hebel gegen unnötigen Wasserverbrauch. Der Regensensor reagiert auf aktuellen Niederschlag, der Bodenfeuchtesensor auf den tatsächlichen Zustand im Wurzelbereich.

Smart-Home-Integration und Zonensteuerung

Smart-Home-Integration macht die Bewässerung steuerbar, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Über eine WLAN-Steuerung lassen sich Zeitpläne anpassen, Zonen einzeln schalten und Störungen erkennen. Für vielbeschäftigte Berufstätige und ältere Gartenbesitzer ist genau das der entscheidende Vorteil: Die Anlage läuft, ohne dass jemand eingreifen muss.

Zonensteuerung teilt den Garten in Bereiche mit unterschiedlichem Bedarf. Ein sonniger Hang braucht mehr Wasser als ein schattiges Beet. Wer alles über eine einzige Zone laufen lässt, gießt zwangsläufig einen Teil der Fläche falsch.

Wichtige Erkenntnis Zonensteuerung ist kein Luxus, sondern die Voraussetzung für bedarfsgerechte Bewässerung. Ohne getrennte Zonen bleibt jede Anlage ein Kompromiss zwischen zu nass und zu trocken.

Gartenplanung und Vorbereitung der Fläche

Gartenplanung beginnt vor dem ersten Spatenstich. Wer Leitungen verlegt, ohne die Fläche vorher zu vermessen, plant Fehler mit ein, die sich später nur mit großem Aufwand korrigieren lassen. Die Vorbereitung umfasst Vermessung, Leitungswege, Standort des Speichers und die Frage, wo Strom und Wasseranschluss liegen.

Sinnvolle Reihenfolge:

  1. Fläche und Bewässerungsbedarf pro Zone erfassen
  2. Standort für Zisterne und Verteilerbox festlegen
  3. Leitungswege planen, Hindernisse wie Wurzeln und Leitungen markieren
  4. Druckverlust über die Leitungslänge überschlagen
  5. Zonen einteilen und Steuergerät positionieren

Als Orientierung für die Dimensionierung hilft die Übersicht der ZAMG zu Niederschlagsdaten, um die sammelbare Regenmenge realistisch einzuschätzen.

Installation: DIY-Installation oder Fachbetrieb

Die Installation lässt sich in Teilen selbst erledigen, in anderen nicht. Wer Erdarbeiten und Leitungsverlegung selbst übernimmt, spart Geld, trägt aber auch das Risiko für Undichtigkeiten, Frostschäden und falsche Dimensionierung. Bei Steilhängen über 40 Grad und großen Arealen ist eine DIY-Installation selten sinnvoll.

Installationsaufwand realistisch einschätzen

Der Aufwand wird regelmäßig unterschätzt. Erdarbeiten, Anschluss der Pumpe, Einbau der Ventile, Druckprüfung und Inbetriebnahme der Steuerung sind einzelne Arbeitsschritte mit eigenem Zeitbedarf.

  • Erdarbeiten und Leitungsgräben: der zeitintensivste Posten
  • Pumpen- und Filtereinbau: technisch anspruchsvoll
  • Ventil- und Verteilerbox: erfordert saubere Verkabelung
  • Programmierung der Steuerung: unterschätzt, aber entscheidend

Ein Fachbetrieb übernimmt die komplette Kette inklusive Druckprüfung. Bei Rasenrobomatik gehört dazu die persönliche Beratung, die fachgerechte Installation sowie Wartung und Reparatur, damit die Anlage nicht nach einer Saison stillsteht. Wer den Aufwand vorab einschätzen will, kann eine kostenlose Preis- & Planungsanfrage nutzen.

Wartung, Wartungsintervall und Winterfest machen

Wartung entscheidet über die Lebensdauer jeder Bewässerungsanlage. Filter, Düsen und Ventile verschleißen, und ein einziges verstopftes Ventil legt eine ganze Zone lahm. Ein festes Wartungsintervall verhindert, dass kleine Störungen zu großen Ausfällen werden.

Empfohlene Routine:

  • Filter zu Saisonbeginn reinigen und bei Bedarf tauschen
  • Düsen und Tropfer auf Verstopfung prüfen
  • Druck an der Pumpe kontrollieren
  • Ventile auf Dichtheit testen
  • Vor dem ersten Frost alle Leitungen entleeren
  • Steuergerät und Sensoren auf Funktion prüfen

Das Winterfest machen ist der wichtigste Termin im Jahr. Bleibt Wasser in Leitungen oder Ventilen, sprengt der Frost sie zuverlässig. Wer unsicher ist, lässt diese Arbeit vom Fachbetrieb erledigen.

Fehleranalyse bei der Planung: Diese Fehler kosten Wasser und Geld

Planungsfehler zeigen sich selten sofort. Sie kosten erst Wasser, dann Geld, und irgendwann die Geduld. Die häufigsten Ursachen lassen sich in drei Kategorien bündeln.

Fehler 1: Speicher zu klein gewählt. Die Anlage läuft im Hochsommer leer, obwohl genug Dachfläche vorhanden wäre.

Fehler 2: Keine Zonensteuerung. Sonnige und schattige Bereiche werden gleich behandelt, ein Teil der Fläche leidet dauerhaft.

Fehler 3: Druck nicht berechnet. Zu hoher Druck erzeugt Verdunstungsverluste, zu niedriger Druck ungleichmäßige Verteilung.

Fehler 4: Frostschutz vergessen. Leitungen platzen im ersten Winter, die Reparatur kostet mehr als die ursprüngliche Verlegung.

Fehler 5: Filter gespart. Verstopfte Tropfer und Ventile sind die häufigste Folge.

Achtung Der teuerste Fehler ist der nachträglich zu klein gewählte Speicher. Eine Zisterne lässt sich nicht einfach vergrößern, ohne die Erdarbeiten komplett neu zu machen.

Fazit: Regenwasser-Gartenbewässerung effizient planen

Die größte Herausforderung bei der Gartenbewässerung mit Regenwasser liegt nicht in der Technik, sondern in der Planung. Speichergröße, Pumpenleistung, Systemwahl und Steuerung müssen zusammenpassen, sonst bleibt die Anlage ein teurer Kompromiss. Wer diese vier Punkte sauber aufeinander abstimmt, gießt bedarfsgerecht, spart Wasser und muss im Sommer kaum noch eingreifen.

Genau hier setzt Rasenrobomatik an. Wir planen Bewässerungssysteme für große Flächen und schwieriges Gelände, übernehmen die fachgerechte Installation mit langlebiger TORO-Technik und kümmern uns um Wartung und Winterfestmachung. So bleibt der Pflegeaufwand dauerhaft niedrig und die Wasserversorgung gleichmäßig. Fordern Sie eine kostenlose Preis- und Planungsanfrage an und lassen Sie Ihren Garten vorab prüfen.

Häufig gestellte Fragen

Wie groß muss ein Regenwasserspeicher für die Gartenbewässerung sein?

Die ideale Größe hängt von der bewässerten Fläche, dem Wasserbedarf der Pflanzen und dem örtlichen Niederschlag ab. Als Orientierung gilt: Für eine Rasenfläche von rund 200 Quadratmetern und durchschnittlichen Bedarf reichen oft 2.000 bis 3.000 Liter Speichervolumen. Bei mehreren Zonen, Beetbewässerung und langen Trockenperioden sollte der Speicher größer dimensioniert werden. Eine professionelle Gartenplanung berechnet den Bedarf anhand Ihrer Flächen und der Dachfläche zur Regenwassernutzung.

Welche Pumpe eignet sich am besten für die Nutzung von Regenwasser im Garten?

Für die Gartenbewässerung mit Regenwasser sind Kreiselpumpen oder mehrstufige Pumpen üblich, die ausreichend Wasserdruck für Versenkregner und Tropfbewässerung liefern. Entscheidend sind Förderhöhe, Durchflussmenge und der benötigte Anschlusswert Ihrer Bewässerungszonen. Bei unterirdischen Zisternen empfiehlt sich eine saugfähige oder tauchbare Pumpe mit passendem Druckminderer. Lassen Sie den Anschlusswert vor dem Kauf berechnen, damit die Pumpe nicht zu schwach oder überdimensioniert ist.

Wie lässt sich eine automatische Bewässerung mit einer Zisterne kombinieren?

Eine automatische Bewässerung mit Zisterne besteht aus Speicher, Pumpe, Filter, Magnetventilen, Bewässerungscomputer und den eigentlichen Auslässen wie Versenkregnern oder Perlschläuchen. Der Bewässerungscomputer steuert die Zonen nach Zeitplan oder Sensordaten. Ein Regensensor oder Bodenfeuchtesensor verhindert unnötige Bewässerung nach Niederschlag. Wichtig sind ein passender Filter gegen Verschmutzungen und ein Frostschutz für die Wintermonate. Die Planung sollte Druck, Zonenaufteilung und Speichergröße gemeinsam betrachten.

Wie hoch sind die Kosten für eine professionelle Regenwasser-Bewässerungsanlage?

Die Kosten hängen von Flächengröße, Anzahl der Zonen, Speichervolumen, Pumpenleistung und Installationsaufwand ab. Auch die gewählte Technik, etwa Tropfbewässerung oder Versenkregner, beeinflusst den Preis. Eine pauschale Zahl lässt sich seriös nicht nennen. Für eine belastbare Einschätzung empfiehlt sich eine kostenlose Preis- und Planungsanfrage, bei der Fläche, Wasserdruck und Zonensteuerung vor Ort geprüft werden.

Darf man Regenwasser zur Bewässerung von Nutzpflanzen verwenden?

Regenwasser eignet sich grundsätzlich gut zur Bewässerung von Zierpflanzen, Rasen und Beeten. Bei Nutzpflanzen wie Gemüse oder Kräutern kommt es auf die Herkunft des Wassers an: Von Dachflächen mit bestimmten Eindeckungen oder belasteten Oberflächen kann das Wasser Schadstoffe enthalten. Für Hochbeete und empfindliche Kulturen ist gefiltertes Regenwasser aus unbedenklichen Dachflächen die sicherere Wahl. Im Zweifel lohnt eine fachliche Einschätzung der Sammelfläche.

Welche Filtertechnik ist bei der Regenwassernutzung im Garten notwendig?

Ein Vorfilter im Zulauf zur Zisterne hält grobe Verunreinigungen wie Laub zurück. Vor Pumpe und Bewässerungscomputer schützt ein Feinfilter die empfindlichen Magnetventile und Düsen vor Ablagerungen. Bei Tropfbewässerung ist ein zusätzlicher Filter besonders wichtig, weil feine Auslässe schnell verstopfen. Regelmäßige Reinigung im Wartungsintervall verlängert die Lebensdauer der Anlage und hält den Wasserdruck stabil.

Kann ich eine Regenwasser-Bewässerung auch nachträglich in einen bestehenden Garten einbauen?

Ja, eine Regenwasser-Bewässerung lässt sich auch nachträglich installieren, wenn Zisterne oder Speicher, Pumpe und Leitungen entsprechend geplant werden. Bei bestehenden Rasenflächen werden Leitungen oft in offenen Gräben verlegt und die Fläche anschließend wiederhergestellt. Der Aufwand hängt von Zonenaufteilung, Bodenbeschaffenheit und Zugänglichkeit ab. Eine vorherige Gartenplanung mit Garten-Check klärt, welche Variante mit vertretbarem Installationsaufwand umsetzbar ist.

Wie wartet man eine Regenwasser-Bewässerungsanlage richtig und macht sie winterfest?

Zur Wartung gehören regelmäßige Filterreinigung, Kontrolle von Pumpe, Magnetventilen und Düsen sowie die Prüfung des Bewässerungscomputers. Vor dem Winter wird die Anlage entleert, Leitungen und Ventile werden frostsicher gemacht und die Pumpe wird je nach Bauart ausgebaut oder geschützt. Ein festes Wartungsintervall, etwa im Frühjahr und Herbst, verhindert Frostschäden und Ausfälle. Wer die Wartung nicht selbst übernehmen möchte, kann einen Service mit der Installation kombinieren.